Schönberg am Traunsee

Der Komponist, Maler und Schriftsteller Arnold Schönberg verbrachte zwischen 1905 und 1923 seine Sommerferien sechs Mal am Traunsee. Einige Sommer logierte er im Gasthof Hois’n. Am Traunsee schuf Schönberg Kammermusik, Lieder, Klavierstücke, Gemälde und Zeichnungen. In Traunkirchen entstand im Juli 1921 die erste Zwölftonkomposition der Musikgeschichte.

Die Ausstellung geht Schönbergs kreativen Jahren am Traunsee nach, entwirft ein Panorama bedeutsamer Künstlerbegegnungen der Moderne und thematisiert abseits der Idylle den Sommerfrischen-Antisemitismus der frühen 1920er Jahre im Salzkammergut.

Sonntag, 1. September 2024
Traunkirchen, Klostersaal

Idylle für die Moderne

14:00 Uhr Eröffnung der Ausstellung / Villa Toscana
anschließend Schifffahrt nach Traunkirchen (im Preis inkludiert)

16:00 Uhr Konzert im Klostersaal Traunkirchen

Arnold Schönberg
Suite für Klavier, op. 25
15 Gedichte aus Das Buch der hängenden Gärten von Stefan George für eine Singstimme und Klavier, op. 15

Eva Resch, Sopran
Michael Schöch, Klavier
Michael Maertens, Rezitation

Eine Kooperation mit der Kulturhauptstadt Europas Bad Ischl Salzkammergut 2024 und dem Arnold Schönberg Center Wien

Nach dem Konzert: Shutteltransfer nach Gmunden (im Preis inkludiert)